Aufnahmeverfahren

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Unter folgendem Link finden Sie Informationen zum Aufnahmeverfahren für das Schuljahr...

Ausflug der 2BS ins Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch und ins Naturhistorische Museum

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Am Freitag, dem 17.04.2026, besuchten wir, die 2BS, gemeinsam mit Herrn Professor Hörmann,...

Besuch Haus der Digitalisierung Tulln

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Am 27.04.2026 besuchte die Klasse 3AK im Rahmen des Unterrichts das Haus der Digitalisierung in...

Exkursion der 4AK in die Nationalbibliothek

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Am Mittwoch, den 18. März 2026, besuchten die Schüler*innen der Klasse 4AK gemeinsam mit...

Reality Check: Blick hinter die Kulissen der Medien

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Ein Video, eine Schlagzeile, ein Post und plötzlich wirkt alles überzeugend. Doch wer...

  • Aufnahmeverfahren

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  • Ausflug der 2BS ins Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch und ins Naturhistorische Museum

    Ausflug der 2BS ins Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch und ins Naturhistorische Museum

  • Besuch Haus der Digitalisierung Tulln

    Besuch Haus der Digitalisierung Tulln

  • Exkursion der 4AK in die Nationalbibliothek

    Exkursion der 4AK in die Nationalbibliothek

  • Reality Check: Blick hinter die Kulissen der Medien

    Reality Check: Blick hinter die Kulissen der Medien

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Ein Ausflug in die jüdische Kultur und Religion

Am Mittwoch, den 25.10, trafen sich die Religions- und Ethikgruppe der 2BK zu einem Ausflug ins Jüdische Museum in Wien. Um 8:15 Uhr trafen die Schüler*innen beim Wiener Hauptbahnhof ein, von wo aus sie sich mit den beiden Lehrkräften, Prof. Jaroslaw Lapinski und Prof. Clara Handler, auf den Weg ins Jüdische Museum machten, das sich im 1. Wiener Gemeindebezirk befindet. Bereits vor der offiziellen Öffnung des Museums hatte die Klasse die Möglichkeit, einen 90-minütigen Workshop zu den wichtigsten Festen und Ritualen im Judentum zu absolvieren. Der Workshopleiter nahm sich die Zeit, die Fragen der Schüler*innen ausführlich zu beantworten. Nach dem Workshop wurde noch die Sammlung unterschiedlichster ritueller Gegenstände, die über 20.000 Objektdatensätze beherbergt, gezeigt. Was auf den ersten Blick recht viel erscheint, ist eigentlich sehr wenig, in Anbetracht dessen, dass diese 20.000 Objektdatensätze alles sind, was die Zeit des Nationalsozialismus in Österreich überdauerte. Die Sammlung zählt heute zu einer der größten Europas.

Nach dem Museumsbesuch führten die Lehrkräfte die Schüler*innen zum Helmut-Zilk-Platz, zum Mahnmal gegen Krieg und Faschismus des Bildhauers Alfred Hrdlicka. Wo heute die einzelnen Teile des Mahnmals stehen, stand früher der Philipphof, ein Großbau, in dessen Keller hunderte Menschen im Zweiten Weltkrieg während eines Bombenangriffs Schutz suchten. Das Gebäude wurde zerbombt und begrub die Schutzsuchenden. Die vier Mahnmale (Tore der Gewalt, kniender, straßenwaschender Jude, Orpheus betritt den Hades und Stein der Republik) sollen an die Opfer des Krieges und Faschismus erinnern. Die Schüler*innen setzten sich dabei im Zuge von Kurzpräsentation noch genauer mit den jeweiligen Gestaltungen auseinander.

Nach einer kurzen Mittagspause startete der zweite Teil der Exkursion beim Holocaust-Mahnmal von Rachel Whiteread am Judenplatz, welches 1998 zum Gedenken an die Opfer der Shoah errichtet wurde. Es stellt eine Bibliothek dar, die nach außen gekehrt ist. Die versteinerten, identen Bücher sind mit dem Buchrücken nach innen gehauen, ihr Inhalt bleibt verborgen. Auf den Bodenplatten stehen 45 Orte, an denen österreichische Jüdinnen und Juden von den Nazis ermordet wurden. Dann ging es in weitere Räumlichkeiten des Jüdischen Museums, wo sich die Schüler*innen mit der akutellen Ausstellung beschäftigten und sich die Ausgrabung der ersten jüdischen Gemeinde von Wien ansehen konnten.

Den Abschluss der informationsreichen Exkursion bildete der Besuch des Mahnmals am Morzinplatz, das als Gedenkstätte für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft erbaut wurde. Die dargestellte Bronzefigur und ein Block aus Mauthausener Granit symbolisieren das Schicksal der Opfer.

Autorin: Petra Popovic, 2BK