Aufgenommene Schülerinnen und Schüler & Informationen zur 1. Schulwoche

Aufgenommene Schüler:innen HAK 2026 Aufgenommene Schüler:innen HAS 2026 Infos zur...

Finanzerfahrungen im Cocofin

Finanzerfahrungen im Cocofin

Am 23. Juni besuchte die 1BK gemeinsam mit Mag. Susanne Seyser und Mag. Heidemarie Wimmer-Holzer,...

Mystische Wiener Unterwelt

Mystische Wiener Unterwelt

Kaum jemand kennt sie – die geheimnisvollen Orte und verborgenen Plätze Wiens,...

Sommer, Sonne, Sportwoche – Die 3BCK in Rovinj!

Sommer, Sonne, Sportwoche – Die 3BCK in Rovinj!

Die Sommersportwoche in Kroatien, die wir von 14.-19.06.2026 gemeinsam als 3BK und 3CK mit unseren...

Erinnern, Verstehen, Nachdenken – Eine Exkursion zu den Spuren jüdischer Geschichte in Wien

Erinnern, Verstehen, Nachdenken – Eine Exkursion zu den Spuren jüdischer Geschichte in Wien

Am 24. Juni 2026 unternahm die Klasse 1AK der HAK Baden gemeinsam mit PBSK-Lehrerin Mag. Martha...

  • Aufgenommene Schülerinnen und Schüler & Informationen zur 1. Schulwoche

  • Finanzerfahrungen im Cocofin

    Finanzerfahrungen im Cocofin

  • Mystische Wiener Unterwelt

    Mystische Wiener Unterwelt

  • Sommer, Sonne, Sportwoche – Die 3BCK in Rovinj!

    Sommer, Sonne, Sportwoche – Die 3BCK in Rovinj!

  • Erinnern, Verstehen, Nachdenken – Eine Exkursion zu den Spuren jüdischer Geschichte in Wien

    Erinnern, Verstehen, Nachdenken – Eine Exkursion zu den Spuren jüdischer Geschichte in Wien

logo hak baden

Ärzte ohne Grenzen

2bs | 12. November | PBSK

 

Am 12. November 2019 hatten wir im Fach Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz die Möglichkeit, die Non-Profit Organisation Ärzte ohne Grenzen besser kennenzulernen.

Auf Einladung unserer Professorin Mag. Altmann und durch Vermittlung der Initiative „schülerInnen.gestalten.wandel“ kam Frau Marion Jaros-Nitsch vom Ärzte ohne Grenzen Standort Wien für zwei Stunden zu uns in den Unterricht, um mit uns zu diskutieren.

Wir hatten einige für uns interessante Fragen schon vorbereitet, die Fr. Jaros-Nitsch uns alle genau und ausführlich beantwortete. Viele weitere Fragen unsererseits ergaben sich noch im Laufe des Gesprächs.

25 Jahre Jubiläum

Wir erfuhren, dass die Organisation vor 25 Jahren in Frankreich gegründet worden war - daher auch der französische Name „medecins sans frontieres“ und die Abkürzung MSF.

Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität

Zuerst diskutierten wir über die Grundsätze und Werte von MSF und wodurch diese gewahrt werden, dass zum Beispiel viele kleine Privatspender die Unabhängigkeit garantieren und in Kriegsgebieten stets neutral allen geholfen wird.

Fokus: Humanitäre Hilfe

Die medizinische Hilfe steht im Mittelpunkt bei MSF. Manchmal werden aber auch reines Trinkwasser, Notunterkünfte oder Nahrungsmittel organisiert.

Es wird in Notsituationen immer so rasch wie möglich geholfen und oft auch als einzige Organisation in sehr abgelegenen, schlecht erreichbaren Regionen. Als Beispiel erzählte uns Fr. Jaros-Nitsch über den Einsatz beim Tsunami in Indonesien.

Qualifizierte MitarbeiterInnen

Sie zeigte uns auf, wie viele verschiedene Berufsgruppen für Ärzte ohne Grenzen tätig sind. Vom medizinischen Personal im Bereich Wachdienst und Logistik bis hin zum Finanz- und Rechnungswesen ist alles dabei.

Bei jedem Einsatz gibt es sowohl nationale als auch internationale Arbeitskräfte im Verhältnis 9:1.

Die freiwilligen Einsätze dauern bis zu einem Jahr und können auch öfters gemacht werden. MSF ist immer auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern.

 

Risiken bei Einsätzen

Wir wollten natürlich auch wissen, wie gefährlich solche Einsätze in Krisengebieten sind, und mussten leider erfahren, dass es trotz internationaler humanitärer Abkommen oft Angriffe auf die Helfer gibt und der Respekt für die Helfer geringer wird.

In Kriegsgebieten werden sogar die GPS Daten von Krankenhäusern an die Kriegsparteien übermittelt und trotzdem wurde in Afghanistan ein Krankenhaus bombardiert und es gab viele Tote auch unter den Mitarbeitern von MSF.

Break the Silence

MSF möchte, dass die Menschen erfahren, wo Einsätze stattfinden und was in den Einsatzgebieten passiert. Information und Transparenz ist dabei sehr wichtig. Eine Aktion, an der sich Jugendliche beteiligen können, heißt daher Break the Silence.

Hilfe beginnt im Kopf

Nicht alle Katastrophen bekommen genug Aufmerksamkeit. Fr. Jaros-Nitsch machte uns bewusst, dass über viele Krisen- oder Katastrophengebiete z.B. in Afrika oder Asien in den österreichischen Medien wenig oder oft gar nichts berichtet wird.

Sie betonte, wie wichtig es ist, sich Informationen aus hochwertigen, verschiedenen und auch internationale Medien zu holen.
Nur wenn die Menschen über die Notlagen erfahren, sind sie auch bereit, zu spenden.

Gelungene Bewusstseinsbildung

Der Dialog mit Fr. Jarosch-Nitsch hat uns informiert, zum kritischen Denken angeregt, betroffen gemacht und zum Nachdenken angeregt.