Um dem Privileg, in einer Demokratie zu leben, bewusst zu werden, nahm die 4AK an einem Workshop der Arbeiterkammer teil. Zunächst wurden ihnen die Aufgaben der Organisation bekannt gemacht und mit ihnen die Grundprinzipien einer Demokratie besprochen. Anschließend ging es mit dem eigentlichen Planspiel „Was ist los in Neuland?“ auch schon los.

Der Ausgangspunkt: Staatsschulden, Arbeitslosigkeit und Zuwanderung sind Herausforderungen in dem fiktiven Staat. Die Aufteilung in verschiedene Instanzen wie Medien, Regierung und auch Parteien ermöglichte, die Relevanz der Partizipation hautnah zu erleben. Unter anderem waren einzelne Schüler*innen Teil einer Minderheit, die in der Autokratie keine Stimme hatte und ausgegrenzt wurde. Dieser Benachteiligung versuchten Vereine mit Maßnahmen wie Streiks entgegenzuwirken. Nach vielen Debatten konnte letztendlich eine Volksherrschaft durchgesetzt werden.
Insgesamt war der Workshop eine sehr gute Möglichkeit zu sehen, wie viel Einfluss jede einzelne Person auf eine Gesellschaft hat.

