Wie wird aus einer Idee eine fesselnde historische Dokumentation? Diese spannende Frage wurde im ORF Landesstudio NÖ beantwortet. Die Filmemacherin Iris Fegerl und die ORF-Sendungsverantwortliche Caroline Haidacher boten einen praxisnahen Einblick in die Produktion historischer Dokumentationen, die von der Themenfindung über die Recherche bis hin zum Drehbuch und letztlich zur Inszenierung reicht. Beeindruckend war, wie viel Mühe es macht, eine Dokumentation von 45 Minuten zu produzieren und wie viel Zeit es dafür braucht, nämlich mindestens zwei Jahre, wobei der Dreh relativ rasch innerhalb von ca. drei Wochen erfolgt. Danach muss der Film allerdings noch geschnitten werden und hohe Qualitätsstandards durchlaufen, handelt es sich doch um journalistische Arbeit, die ethischen Kriterien unterliegt. Es wurden auch Ausschnitte aus Dokumentationen gezeigt, die durchaus aktuelle Themen aufgreifen, etwa die LGBTQIA-Rechte. Die Schüler*innen der 2AS, begleitet von Frau Prof. Claudia Lichowski und Frau Prof. Angela Freiberger, konnten so u. a. erfahren, dass Geschichte immer auch politisch ist, wie mediale Darstellung wirkt, wo ihre Grenzen liegen und wie rasch sich Perspektiven ändern können.

